![]() |
|
| english | deutsch | |
|
Christina Assmann - Renate Wolff - Pressetext |
|
|
Christina Assmann - Renate
Wolff Vernissage: Freitag, den 22. September 2000, 19:00 - 22:00 h Ausstellungsdauer: 23. September - 28. Oktober 2000 Anläßlich der Kunsttage 2000 in Karlsruhe und Ettlingen zeigt die Galerie in zwei Einzelausstellungen Arbeiten von Christina Assmann und Renate Wolff: Christina Assmann wurde 1965 in Lüdenscheid/Sauerland geboren. Ab 1987 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste, München; Studium der Lithographie an der École des Beaux-Arts, Paris; Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschülerin bei Prof. Alfonso Hüppi. 1992 New York-Stipendium der Ernst-Poensgen-Stiftung. Christina Assmann zeigt in ihrer Ausstellung eine Serie von großformatigen Arbeiten, in denen sie sich selbst in der Gestalt des Cowgirls in der Marlboro-Werbung inszeniert. Die Aufnahmen zu der Serie entstanden in Zusammenarbeit mit dem Werbefotographen Michael Selbach 1997 in der Nähe von Karlsruhe und können als inszenierte Fotografien bezeichnet werden. Resultat sind großformatige Laserdrucke, die eine plakativere Farbigkeit aufweisen als die Fotografien. Assmann tritt in den Bildern in Situationen und Handlungen auf, die dem Klischee des virilen Cowboys entsprechen: groß, stark, selbstbewußt und souverän, unabhängig, gelassen und gleichzeitig entschlossen. Die Bilder der Cowgirls entsprechen weitgehend der Marlboro-Werbung, ohne diese zu kopieren und durchbrechen deren spezifische Instrumentalisierung von Bildern, indem Assmann die Images der rigiden Geschlechtertrennung umcodiert und ihren eigenen Ansichten verpflichtet. Renate Wolff wurde 1956 in Trier geboren und studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei den Professoren Tadeusz, Bobeck und Rückriem. 1984 Meisterschülerin. 1994 Sonderpreis des Deutschen Kunstpreises, 1997 Stipendium der Stiftung Kunst und Kultur, Nordrhein-Westfalen, 2000 Kunstfonds e.V Bonn. Renate Wolffs Arbeiten sind aus Wachs und materialisieren Licht. Licht durchdringt die Schicht aus Wachs und Pigment, geht in die Tiefe, scheint zurück. Definiert wird die Arbeit durch die Struktur, die Anordnung der Atome in ihren Molekülen, das Wachs, das Pigment, die Tafel. Und durch die Strahlung, die Erscheinung, das Licht, die Reflexion, durch die der Körper, die Materie sichtbar werden. Sichtbare Materie sind opake, farbige Tafeln in rechteckigen, oft quadratischen Formaten. Mal als einzelnes Objekt, manchmal als logisch zusammenhängende Struktur - immer aus einfachen geometrischen Grundformen gebaut. In der aktuellen Ausstellung greift Wolff mit einer wandfüllenden Installation in den Raum ein. Großformatige weiße Ringe, die durch gelbes Transparentpapier definiert werden, überziehen die zentrale Wand des Ausstellungsraums - eine labile Balance zwischen Bewegung und statischer Ruhe. In die Installation sind wiederum einzelne Wachstafeln montiert, die das negativ-positiv Muster des Gelb-Weiß aufnehmen, umkehren, ergänzen und verstärken. |
|
| Hauptseite - Christina Assmann | |
| Hauptseite - Renate Wolff | |
| Biographie Renate Wolff | |