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James Carl Jalousie |
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James Carl Jalousie Vernissage: Freitag, den 9. November 2007, 19:00 - 22:00 Uhr Ausstellungsdauer: 10. November 2007 - 19. Januar 2008 James Carl wurde 1960 in Montreal (Kanada) geboren und studierte von 1983 bis 1996 an den Kunstakademien in Bejing, New Jersey, Montreal und British Columbia.Carl wurde mit zahlreichen internationalen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Während der 90er Jahre untersuchte James Carl in seinen Arbeiten das öffentliche Umgehen mit Produktion, Verbrauch, Entsorgung und Austausch. Seine Materialien und sein konzeptuelles Vokabular vermischten das Industrielle mit dem Persönlichen, das Politische mit dem Häuslichen, die Galerie mit der Garage. In neueren Werken ist der Fokus von der Materialverschwendung der Konsumgesellschaft auf den - wie er es nennt - "kollektiven geistigen Kompost" verschoben. Hybride Ikonen und bastardisierte Piktogramme bevölkern seine neuen Arbeiten und stellen visuelle Wahrnehmung und kulturelle Selbstverständlichkeiten in Frage."In ihrer Gesamtheit könnte man meine Arbeiten als eine vorsichtige aber vorsätzliche Auseinandersetzung mit unserem kollektiven Verständnis von Gewissheit und Ungewissheit verstehen." In der Serie Jalousie - die in dieser Ausstellung gezeigt wird - befasst sich James Carl expliziter mit der Skulptur an sich – mit einigen ihrer elementaren Eigenschaften und ihrer heutigen Conditio. „Negative Räume“ ist ein weiterer Arbeitstitel für diese Arbeiten. Zu den unterschiedlichen Facetten, die in dieser Serie Berücksichtigung finden, gehört auch die Vorgehensweise, bei der formale Prämissen und technische Prozesse den Status von „negativen“ Attributen erlangen. Diese Arbeiten machen das ambivalente Verhältnis zwischen Kunst und Handwerk zum Thema und die – tatsächlich buchstäblich - zentrale Position des „negativen“ Raumes in der zeitgenössischen Skulptur. Im Sinne der Wahrnehmung erwecken diese verwobenen Arbeiten einen starken physischen Eindruck von negativem Raum als eine positive, haptische konstituierende Kraft der einzelnen Arbeiten. Die leeren Innenräume dieser Skulpturen erzielen eine Präsenz als direkte logische Folgerung von Absenz. |
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