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Johannes Hüppi / Marcus Weber - Pressetext |
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Johannes Hüppi / Marcus Weber Vernissage: Freitag, den 18. September 1998, 19:00 - 22:00 h Ausstellungsdauer: 19. September - 30. Oktober 1998 Johannes Hüppi wurde 1965 in Baden-Baden geboren. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Schwegler und Krieg. 1997 erhielt er den Roy Lichtenstein Preis im Ludwig-Forum Aachen. Seit dem "Szenenwechsel XIV" im Juni 1998 sind seine Arbeiten auch im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt präsent. Hüppi hatte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Die Galerie Heinz-Martin Weigand vertritt Johannes Hüppi seit 1995. In der zweiten Einzelausstellung in der Galerie (gemeinsam mit einer Einzelausstellung mit Marcus Weber) zeigt Johannes Hüppi neueste Arbeiten, die zum großen Teil während eines Aufenthaltes in New York entstanden sind: Johannes Hüppi malt Küsse. Oder er malt Situationen, die zu Küssen führen werden, alle nächtens, sparsam und privat beleuchtet, nicht das Paar störend, so daß ich hinsehen kann, ohne mich wie ein Einbrecher fühlen zu müssen ... Johannes Hüppis Bilder kommen ohne große Gesten aus. Sie greifen mit feinen Mitteln mein Gefühl an. Das, was ich sehe, kenne ich. Es sind meine eigenen privaten Momente mit ihrer eigenen Geschichte ... (Dirk Sommer, Auszug aus dem Text zum Katalog) Marcus Weber wurde 1965 in Stuttgart geboren. Er studierte ebenfalls an der Kunstakademie in Düsseldorf und war 1989 Meisterschüler bei Prof. Alfonso Hüppi. Ausstellungen (Auswahl): 1991/92 Bärenlese, Ruhrlandmuseum Essen, Naturhistorisches Museum Wien (Katalog); 1993 Ludwigsburger Köpfe, Rathaus Ludwigsburg; 1995/96 Der fokussierte Blick, Städtisches Museum Haus Koekkoek, Kleve + Kunsthalle Barmen, Wuppertal (Katalog); 1996 Alles im Einzelnen, Städtische Galerie Kornwestheim; Satanarium, Gesellschaft der Freunde junger Kunst, Baden-Baden; 1997/98 Der menschliche Faktor, Galerie Achenbach, Düsseldorf Auch in den Arbeiten des Bildhauers Marcus Weber steht die Figur häufig im Mittelpunkt. Äußerst aufwendig und realistisch konstruiert, behandelt Weber diese inhaltlich jedoch wesentlich distanzierter. Seine Figuren - meist merkwürdige Fabelwesen aus einer anderen Welt oder Tiere mit menschlicher Mimik - bewegen sich in einem kafkaesken Wechselspiel zwischen Wirklichkeit und Fiktion, sind nicht als mögliches Identifikationsobjekt zu gebrauchen. Weber reagiert auf die Art des Sehens und stellt das in Frage, was wir zu sehen glauben. |
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