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Peter Thol - Pressetext |
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Peter Thol Stilleben Vernissage: Freitag, den 12. Mai 2000, 19:00 - 22:00 Uhr Ausstellungsdauer: 13. Mai - 30. Juni 2000 Peter Thol wurde 1955 in Cottbus geboren. Von 1979 bis 1986 studierte
er Malerei an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Norbert Tadeusz
und Gotthard Graubner. 1983 Förderpreis der Akademie, 1985 Reisestipendium
der Akademie, 1986 Meisterschüler. 1997 erhielt er das Stipendium der
Stiftung Kunst und Kultur NRW. "Peter Thol ist einer der Stillen in der Aufgeregtheit der Kunstszene,
einer den man leicht übersieht, weil ihm alles Spektakuläre fremd ist,
ihn die großen Dinge des Lebens eher mittelbar bewegen. Man glaubt ihm,
daß er die Drehung der Welt im Verlauf einer Farbnase, im Wachsen des
Kohlrabis oder im Trocknen eines gewaschenen Hemdes durchaus erkennen
kann. Er ist fasziniert vom Abenteuer Malerei. Seine Farbpalette ist gebrochen,
unspektakulär und dennoch geht von ihr eine Suggestivkraft aus, die man
unterbewußt spürt. Thol ist jedoch kein Abenteurer der Malerei, solide
spürt er der Form nach, macht sie durch Schatten plastisch und isoliert
sie auf neutralem Grund. Diese Freistellung, Vereinzelung der Gegenstände
ist Teil ihrer Faszination; wie ein Stein im geharkten Kiesbett eines
buddhistischen Gartens zum Felsen in einem rituellen Meer wird, werden
Gemüse, Kleiderbügel oder Waffen zu autonomen Symbolen komplexer Weltwahrnehmung.
Peter Thol erzählt keine Geschichten, doch die Objekte auf den Bildern
erzählen ihre Geschichten. [...]" Aus einem Katalogtext von Heiner Schepers, Kunstverein Lingen, 1998 |
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