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Renate Wolff - Pressetext

klicken um zu vergrößern: Renate Wolff, Out of the Blue I + II, 1998, Wachs auf MDF, Je 75 x 75 cm

Renate Wolff Neue Arbeiten

Vernissage: Freitag, den 27. März 1998, 19:00 - 22:00 h

Ausstellungsdauer: 28. März - 2. Mai 1998

Renate Wolff wurde 1956 in Trier geboren und studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei den Professoren Tadeusz, Bobeck und Rückriem. 1984 wurde sie Meisterschülerin von Prof. Rückriem. 1994 erhielt sie den Sonderpreis des Deutschen Kunstpreises, 1997 ein Stipendium der Stiftung Kunst und Kultur, Nordrhein-Westfalen. Seit 1987 nahm Renate Wolff an Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. in Deutschland, Italien, USA, Japan und Australien teil, z.B. Galerie Sophia Ungers (Köln), Wilhelm-Hack Museum (Ludwigshafen), Castello di Rivara (Turin), Stefanelli Gallery (New York), David Pestorius Gallery (Brisbane).

" I. Renate Wolffs Arbeiten sind aus Wachs und materialisieren Licht. Licht durchdringt die Schicht aus Wachs und Pigment, geht in die Tiefe, scheint zurück. Definiert wird die Arbeit durch die Struktur, die Anordnung der Atome in ihren Molekülen, das Wachs, das Pigment, die Tafel. Und durch die Strahlung, die Erscheinung, das Licht, die Reflexion, durch die der Körper, die Materie sichtbar werden.

II. Sichtbare Materie sind opake, farbige Tafeln in rechteckigen, oft quadratischen Formaten. Mal als einzelnes Objekt, manchmal als logisch zusammenhängende Struktur - immer aus einfachen geometrischen Grundformen gebaut.

III. Neuere Arbeiten durchleuchten andere Strukturen: Gebäude und Straßenzüge, in ihr Grundgerüst aus Linien aufgelöst und reduziert. Fläche ist nicht sichtbar, der Blick geht durch sie hindurch. Übrig bleibt das Röntgenbild, die Struktur, die Perspektive - mit dem Pinsel in metallischen Farben auf Wände oder Papier gezeichnet.

IV. Ergründen der Tiefenstruktur. Nicht nüchtern-wissenschaftlich. Fassen von Nicht-Greifbarem in sinnlicher Erscheinung und ästhetischer Form. Raum erkunden, unbestimmbare Tiefe ausloten, Grundmuster der Wahrnehmung erkennen. Raum in anderem Licht erscheinen lassen, ihm neuen Inhalt geben, ihn definieren, neu erschaffen."

   
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Biographie

   
   
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